Nachsorge der operativen Brustverkleinerung
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Nachsorge der operativen Brustverkleinerung

Das richtige Erfolgsrezept ist viel Ruhe und Erholung. Eine derartige Operation und die erforderliche Vollnarkose stellen immer eine riesige Belastung für den Organismus dar, von der er sich ausreichend kurieren muss. In der Regel bedarf die oberflächliche Heilung ein bis zwei Wochen. In dieser Zeit sollten die Patienten auch ihren Beruf nicht ausüben. Die komplette Ausheilung der Brust kann mitunter ein halbes Jahr dauern. Insbesondere in den ersten Tagen ist die Brust angeschwollen und demnach sehr empfindsam und sehr leicht anfällig für Druckschmerz. Eine permanente Kühlung und Schmerzmittel können hier Linderung verschaffen. Eventuelle Fäden können nach acht bis vierzehn Tagen gezogen werden, sofern diese nicht selbst auflösend sind.


Anstrengende körperliche Belastungen sind in den ersten Wochen verboten. In diesem Fall könnten die Nähte in Mitleidenschaft gezogen werden. Gleichwohl sollte man nicht die ganze Zeit liegen, da sich ansonsten Blutgerinnsel bilden können. Auf eine starke Sonneneinstrahlung sollte zudem auch verzichtet werden, da sich andernfalls die Narben dunkel färben könnten. Den Gang unter die Dusche kann man bei normaler Wundheilung bereits wieder nach etwa vier Tagen antreten.

Das endgültige Ergebnis der OP ist erst nach sechs Monaten vollständig ersichtlich. Solange dauert es, bis die Brust komplett abgeschwollen ist und sich die neue Form herausgebildet hat. Abgesehen von den genannten Verhaltensregeln sorgen spezielle Büstenhalter für einen optimalen Halt und Entlastung. Diese müssen über einen Zeitraum von sechs Wochen Tag und Nacht getragen werden. Des Weiteren können die Narben mit einer speziellen Wundsalbe behandelt werden.